




Redaktion Wahlen-Zwickau.de mit: Jonathan Hofmann Was ist Ihr Leitspruch? Wenn Du willst, dass etwas funktioniert, dann erledige es selbst. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Einige Angaben zu Ihrer Person, wer sind Sie? Ich wurde 1984 in Zwickau geboren. Aufgewachsen bin ich in einem christlichem Elternhaus und bin nach wie vor aktives Kirchenmitglied. Nach dem Abitur 2003 nahm ich an der hiesigen Westsächsischen Hochschule ein Studium der Betriebswirtschaftslehre auf, welches ich letztes Jahr als Diplom-Kaufmann (FH) abschloss. Aktuell absolviere ich an gleicher Stelle ein Aufbaustudium zum Master of Arts mit vertiefenden Vorlesungen in den Richtungen Controlling und Finanzmanagement, um für die Berufstätigkeit gut gerüstet zu sein. Seit meinem achtzehnten Lebensjahr bin ich engagiertes Mitglied der CDU und seit 2005 Vorsitzender des Ortsverbandes Centrum-West. In meiner Freizeit nutze ich rege mein Theater-Abonnement und bin selbst leidenschaftlicher Musiker. Außerdem engagiere ich mich für den Tierschutz. Was ist Ihnen wichtig? Starke Familie, in denen Kinder behütet aufwachsen können. Von den Erfahrungen der älteren Mitbürger profitieren, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, kurze Entscheidungswege. Sie kandidieren für den Stadtrat, warum? Ich bin mit Leib und Seele Zwickauer. In dieser Stadt bin ich aufgewachsen und konnte die vielfältigsten Kultur- und Bildungsangebote nutzen, die mich sehr geprägt haben. Als Wirtschaftswissenschaftler möchte ich meine Kraft und mein Wissen einbringen, damit Zwickau als starker Wirtschafs- und Hochschulstandort wahrgenommen und ausgebaut wird. Gerade was die weitere Verlinkung zwischen Hochschule und Stadt anbelangt, sehe ich großen Handlungsbedarf, insbesondere was gemeinsames Marketing angelangt. Die Zusammenarbeit darf nach außen hin nicht nur den Eindruck vermitteln, dass von Seiten der Stadt einige wenige Grußworte zum Immatrikulationsball übermittelt werden. Als junger Kommunalpolitiker möchte ich eine dringend gebotene Verjüngung in der Struktur des Stadtrates erreichen und damit der jungen Generation die Möglichkeit bieten, ihre Visionen in den gesellschaftlichen Kontext mit einzubinden. Nicht nebeneinander, sondern miteinander. Was ist Zwickau für Sie? Heimat, Geborgenheit, Lebens- und Schaffensmittelpunkt. Zwickau hat große Traditionen, sei es in der Kultur, im Sport oder in der Wirtschaft. Ich bin stolz, als Bürger dieser lebens- und liebenswerten Stadt ein Teil dessen zu sein. Welche Vision für Zwickau haben Sie? Ein Grundziel muss es sein, in Zwickau ein Bevölkerungsniveau oberhalb der 100.000 Einwohnergrenze zu etablieren. Die Robert-Schumann-Stadt muss mehr mit den touristischen Pfunden wuchern. Dazu zählt in meinen Augen unter anderem ein intaktes Theater, eine vielfältige Museenlandschaft, sowie die Restaurierung und Vermarktung erhaltenswürdiger Denkmäler. Das restaurierte Schloss Osterstein war ein außerordentlicher Zugewinn in der Sammlung sehenswerter Kleinode; das Kornhaus soll das Ensemble in ebenbürtigem Zustand bereichern. Auf der anderen Seite ist es mir als junger Mensch mit wirtschaftswissenschaftlichem Hintergrund sehr wichtig, dass die gute Infrastruktur in Zwickau noch besser wird, wie zum Beispiel ein schnelles Vorantreiben der Baumaßnahmen Marienthaler Straße und Zubringer zur A72. Als echte Vision betrachte ich auch einen ausgeglichenen Verwaltungshaushalt, sowie eine schuldenfreie Stadt Zwickau. Die Realisierung insbesondere dieser Ziele ist zwar eine gewaltige Aufgabe, trotzdem muss es gerade der jungen Generation ein Anliegen sein, handlungsfähige Haushalte sicherzustellen. Was mögen Sie gar nicht? Etwas auf die lange Bank schieben, falsche Versprechungen, an Stühlen oder Posten kleben, Machtgier, Inkompetenz, inhaltsleere Floskeln und vor allem Neid. |
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