




| Antworten CDU Kandidat 34 Tristan Drechsel |
| Dienstag, 02. Juni 2009 um 00:00 Uhr | |||||
Hier geht es zu den Antworten im Redaktions-Interview.Bürgerfrage von Katrin Uhlemann - gefragt am 31.05.2009 Wie stehen Sie, als Stadtratskandidat zum Thema "Müllofen in Zwickau"? Antwort Kandidat Tristan Drechsel: Sehr geehrte Frau Uhlemann, vielen Dank für Ihre Frage. Ihrer Fragestellung entnehme ich, dass Ihnen das Thema Sorge bereitet. Meine Meinung dazu ist folgende: Grundsätzlich müssen auch in Zwickau, erst einmal Müllvermeidung und Recycling im Vordergrund stehen. Zum Projekt selbst stehen mir keine detaillierten Informationen zur Verfügung. Wenn es sich jedoch bei dem Projekt tatsächlich, um eine “saubere“ Sache handelt, unser Müll nicht teuerer wird, auf die Stadt nicht wieder ein Risiko zu kommt und Arbeitsplätze für Zwickau herausspringen, würde ich das Vorhaben nicht von vorn herein ablehnen. Für Anwohner, welche einen Müllofen vor die Haustüre bekommen sollen, ist das sicher nicht so einfach zu sehen, wie ich es momentan betrachte. Im Klartext: Genau hinsehen und fragen, wer hat was davon und welche Konsequenzen hat es? Stehen mehr Vorteile auf dem Zettel als Nachteile, dann wäre es für mich eine einfache Entscheidung. Suhler Verhältnisse wünsche ich mir für Zwickau nicht. Freundliche Grüße Tristan Drechsel Bürgerfrage von Jens Schreck - gefragt am 31.05.2009 Frage: Wussten Sie, das der Förderverein 04-Bad mangelnde öffentliche Gelder durch die Veranstaltung von ruhestörenden Musikveranstaltungen kompensiert? Wussten Sie, das deshalb Anwohner regelmäßig in den Sommermonaten genötigt werden bei Verwandten oder im Kleingarten zu übernachten? Vielleicht nicht, denn schriftliche Beschwerden zum Thema verschwanden bisher unbeantwortet im Nirwana der Zwickauer Ämter. Zwickau hat ein Lärmproblem. Wer es sich leisten kann zieht weg ... Antwort Kandidat Tristan Drechsel: Sehr geehrter Herr Jens Schreck, vielen Dank für Ihre Anfrage. Was Sie unter “Wussten Sie,...“ vermitteln, ist mir nicht bekannt und ob es sich objektiv so darstellt auch nicht. Das schriftliche Beschwerden verschwinden, kann ich nicht nachvollziehen. Das Zwickau ein Lärmproblem an verschiedenen Punkten hat, ist eine Tatsache. Ob es sich in Ihrem Fall um eine sensibilisierte Wahrnehmung handelt, oder ob Grenzwerte überschritten werden, vermag ich nicht einzuschätzen. Zwei Lösungsansätze sehe ich. Engagieren Sie sich im Förderverein 04-Bad um ein Mitspracherecht zu erlagen oder lassen Sie von sachkundiger Stelle prüfen, in wie weit Grenzwerte überschritten werden, um dann auf sachlicher Ebene argumentieren zu können. Sollte ich als Stadtrat gewählt werden, bin ich gern bereit mich der Angelegenheit anzunehmen. Vorerst empfehle ich Ihnen, als sachkundige Stelle: GAF - Gesellschaft für Akustik und Fahrzeugmeßwesen mbH Lessingstr 4 - 08058 Zwickau. Freundliche Grüße, Tristan Drechsel Bürgerfrage von Sven Itzek - gefragt am 26.05.2009 "Kampf gegen Korruption in der Verwaltung", Wie stehen Sie persönlich als Kandidat unserer Stadtratswahl, zu dem in der Freien Presse veröffentlichten Beitrag vom heutigen Tage? Antwort Kandidat Tristan Drechsel: Sehr geehrter Herr Itzek, Danke für Ihre Frage. Zu Zeitungsbeiträgen die Informationen enthalten, welche ich nicht selbst eingeholt habe, werde ich mich nicht positionieren. Ihre Fragestellung geht sicher auch mehr in die Richtung zu erfahren, was meine Meinung zu dem Thema “Kampf gegen Korruption“ ist. Dazu folgende Antwort: Ohne Frage, Missbrauch einer Vertrauensstellung, um einen materiellen oder immateriellen Vorteil zu erlangen, muss bekämpft werden, um Schaden von der Gemeinschaft oder eines Einzelnen ab zu wehren. Wertlosigkeit und moralische Verdorbenheit sind Tatsachen, die uns umgeben, umgaben und umgeben werden. Genauso wie sauberes und ehrliches Verhalten. Um beides auseinander zu halten, hilft eine einfache Frage: „Wer hat was davon?“ Wie brisant die Thematik in Zwickau wirklich ist, kann ich nicht einschätzen, nur vermuten. Dabei stellt sich die Frage: Wer ist denn alles Korruptionsgefährdet? Dass das Thema überhaupt auf der Agenda stehen muss, ist eh ein Skandal für sich. Appelle oder Verpflichtungen für Moral und Ethik müssen ein Baustein sein, jedoch eine effektive Form der Bekämpfung von Korruption sind sie nicht. Ich bin der Meinung, es kann sich nicht jemand selbst kontrollieren wollen. Wahrnehmungen und Vermutungen muss nachgegangen werden. Jedoch sollte dies von externer Seite erfolgen, ausgestattet mit Kompetenzen, um auch angemessen ermitteln zu können. Der Stadtrat als höchstes Organ der kommunalen Selbstbestimmung und Kontrolle, ist hier ebenso gefordert, wie eine mögliche Stelle. Natürlich mache auch ich, als Bürger dieser Stadt so manche Beobachtung, wo es sicherlich gut wäre, wenn es jemand gäbe, wo man wenigstens eine Nachfrage los werden könnte. Ich könnte hier noch lange referieren, doch ich mache es einfach und empfehle Ihnen folgenden LINK: http://de.wikipedia.org/wiki/Korruption zum Thema Korruption. Freundliche Grüße Tristan Drechsel Bürgerfrage von Robby Rudolph - gefragt am 26.05.2009 Herr Drechsel, ich beziehe mich auf das Interview der Redaktion; Wahlen-Zwickau.de mit: Tristan Drechsel, konkret auf Ihre Ausführung: „Welche Rahmenbedingungen für mehr Arbeit können durch die Stadt Zwickau verbessert werden? „ Sie meinen sicherlich „bezahlte Arbeit“, ein „Ehrenamt“ beispielsweise würde unter „unbezahlte Arbeit“ mit_fallen. Halten Sie eine abstrakte Auseinandersetzung mit dem Begriff „Arbeit“ (Lohnarbeit - schöpferische Praxis, Reproduktion, "Hobby"-GärtnerIn, Hausarbeit u.v.m.) hierzu für sinnvoll, um die erwähnten Rahmenbedingungen deutlicher veranschaulichen zu können? MfG Rudolph Antwort Kandidat Tristan Drechsel: Sehr geehrter Herr Rudolph, danke für Ihre Frage. Bezüglich der von mir im Interview aufgeworfenen Frage, "Welche Rahmenbedingungen für mehr Arbeit können durch die Stadt Zwickau verbessert werden?", ist der Aspekt bezahlte Arbeit selbstverständlich und braucht deshalb nicht diskutiert werden. Eine abstrakte Auseinandersetzung mit dem Begriff „Arbeit“ (Lohnarbeit - schöpferische Praxis, Reproduktion, "Hobby"-GärtnerIn, Hausarbeit u.v.m.), um Rahmenbedingungen deutlicher veranschaulichen zu können, kann sicherlich für diesen und jenen theoretisch Interessierten wichtig sein. Dennoch ist damit noch kein Problem gelöst. Deshalb lieber vorhandene Energien einsetzen, um konkrete praktische Lösungen voran zu bringen. Zitat aus meinem Interview: „Manchmal mache ich die Beobachtung, dass in der Praxis vielen Menschen die Theorie doch lieber ist als die Praxis. Mir ist das Praktische wichtiger als langes Diskutieren und Theoretisieren.“ Freundliche Grüße Tristan Drechsel Bürgerfrage von Sven Itzek - gefragt am 24.05.2009 Rathausumbau Hallo, hier die erste Bürgerfrage. Ist es möglich den aberwitzigen Rathausumbau zu stoppen oder besser gesagt ihn auf das wichtigste zu reduzieren? Antwort Kandidat Tristan Drechsel: Sehr geehrter Herr Sven Itzek, vielen Dank für Ihre erste Bürgerfrage. Ihr Anliegen kann ich nur in sofern beantworten, dass ich als neuer Kandidat für den Stadtrat über die Entscheidungsprozesse noch keine Einsicht habe. Sollte ich in den Stadtrat gewählt werden, bin ich gern bereit Ihre Nachfrage und Anregung aufzugreifen, um konkreter antworten zu können. Auf jeden Fall halte ich eine effektive Kosten-u. Maßnahmenüberwachung für unabdingbar, um Überraschungen wie in der Vergangenheit vorzubeugen. Freundliche Grüße Tristan Drechsel |
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| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 19. Januar 2010 um 17:14 Uhr |